Von 1980 - Dezember 2013 hat die Würzburger Musikgruppe Taktwechsel inspirierte und inspirierende Musik gespielt.
"Himmlisch - erdig - unüberhörbar"
klingen ihre Lebens- und Glaubenslieder, die eine Brücke bauen zwischen dem alltäglichen Kram und der Tiefendimension des Lebens.
Hier erfährst du mehr über die Geschichte dieser Band. Willkommen!

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»bleib unterwegs« - auch nach dem Schluss-Akkord
Einen Stern setzen - erste Eindrücke vom Taktwechsel-Schlussakkord

Eigentlich ist es noch viel zu früh, um angemessen über das beim Taktwechsel-Abschiedskonzert am Samstag, 07. Dezember 2013 in der Scheunenkirche St. Hedwig Erlebte zu berichten. So viele überwältigende Erfahrungen und Eindrücke wollen erst einmal in Ruhe betrachtet und "verdaut" werden. Andererseits zeigen die Besucherzahlen der Webseite in diesen Tagen deutlich das große Interesse und deshalb sollen an dieser Stelle ein paar erste Eindrücke und Bilder Platz finden.

Viel schöner hätte - aus meiner Sicht - das Abschiedskonzert der Taktwechsler nicht gestaltet werden können. Das gilt sowohl von Seiten der Musiker/innen als auch des Publikums. Aus nah und fern (über 300 km weit) waren viele viele Freundinnen und Freunde der Band und ihrer Musik gekommen und füllten die Kirche bis auf den letzten Platz (über 300 Stühle waren gestellt worden).

Taktwechsel - (fast) alle Musiker aus 33 Jahren[Bild-Info: Zum guten Schluss! Alle anwesenden aktiven und ehemaligen Taktwechsel-Musiker/innen von links nach rechts: Otto Jockel, ehemaliger Schlagzeuger und Live-Techniker | Josef Wilhelm, Tontechnik, schon immer verantwortlich für den guten Sound | Georg Leitner, spielt Keyboards, Tuba, Bass und Gitarre, dirigiert auch gerne | Monika Dallmöller, ehemals Keyboard und Gesang | Volker Tesar, langjähriger ehemaliger Bassist | Klaus Simon, Klavier, Keyboard und musikalischer "Kopf" der Band | Claudia Simon, Gesang, Congas & Percussion, Tanz | Susanne Wilhelm, Gesang, Flöte und Gitarre, Percussion | Andreas Müller, Bass & Akkordeon, Bühnenlicht | Christian Heusinger, Schlagzeug | Ute Berger, ehemals Keyboard, Querflöte und Gesang | Hermann Simon, Gitarren, Flöten (manchmal Saxophon) und Gesang, Management seit 2003 | Auf dem "Familien"-Bild fehlen: Eva Bracharz-Streib, Gabi Klein und Hildegard Englert - alle drei ehemalige Sängerinnen bei Taktwechsel]

"Einen Stern setzen" hatten Susanne und Hermann in ihrer Begrüßung, stellvertretend für die ganze Band, als Motto über das letzte Konzert nach 33 gemeinsamen Jahren als Taktwechsel gestellt. Und es waren funkelnde Lieder-Sterne, die in einem dreistündigen Konzert ihre Lichtkraft entfaltet haben. Die spürbare Mischung aus Spielfreude und Stolz auf die entstandenen, authentischen Lieder, natürlich auch gepaart mit einer Prise Wehmut und zugleich viel Dankbarkeit, fand schnell Resonanz im Publikum, das mit hoher Aufmerksamkeit und reichlich Applaus auf seine Weise antwortete. Die Bilder und Gesichter sprechen da für sich.

Gertrud Prem, Tanzpädagogoin aus MünchenGertrud Prem, langjährige "Taktwechsel-Verbündete" und Tanzpädagogin aus München, leitete als Abschluss des ersten Konzertteils motivierend und einladend zugleich einen liturgischen Tanz an. Ohne dass es eigens so geplant gewesen wäre, kam diesem Tanz - aus meiner Sicht - eine hohe Symbolkraft zu. In der voll "besetzten" Kirche war nämlich eigentlich gar kein Platz für einen Tanz gegeben. Dass es trotzdem gelang, sich mit vereinten Kräften in Bewegung zu setzen, der aufkeimenden Freude Raum und Ausdruck zu geben, auf engstem Raum die Schritte so zu setzen, dass man sich aufeinander einschwingen und einlassen kann - eine bleibende und ermutigende Erfahrung dieses Abends.

Das Publikum - mit grosser Freude am TanzenEine weitere große Ermutigung war auch die solidarische Unterstützung des Publikums für die Aktivitäten von Bischof Erwin Kräutler in Brasilien (http://www.domerwin.com/). Bischof Kräutler ist bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz für den Lebensraum der indigenen Völker in seiner Diözese und darüber hinaus. Taktwechsel hat seit einem gemeinsamen Auftritt mit Bischof Kräutler vor etlichen Jahren beim Katholikentag in Karlsruhe und dann vor zwei Jahren auch bei seinem Besuch in Würzburg immer wieder aufmerksam das Engagement von Erwin Kräutler verfolgt und unterstützt. Insgesamt 1.600,00 Euro haben die Konzertbesucher an diesem Abend gespendet und Taktwechsel verbürgt sich - samt einer "Aufstockung" dieser Summe aus den Reihen der Band - für die korrekte Weiterleitung an den Bischof, der sich mutig aus dem Geist des Evangeliums in die Tagespolitik einmischt (http://plattformbelomonte.blogspot.de/).

Ein Blick ins Publikum - eine voll besetzte KircheMutige Worte fand auch Klaus in seinem Abschluss-Statement am Ende des Konzerts, in dem er die Gäste aufrief, weiterhin engagiert für eine menschenfreundliche und evangeliumsgemäße Kirche im Sinn des 2. Vatikanischen Konzils einzutreten und sich durch klerikale und restaurative Tendenzen nicht entmutigen zu lassen, sondern den eigenen Platz einzunehmen und die persönliche Berufung zu leben.

Eine gute Stunde später als gedacht, war dann, im Anschluss an das Konzert, Zeit für Begegnung und Austausch im benachbarten Jugendhaus Windrad. Der Saal platzte fast aus allen Nähten, aber es wollten einfach viele mit den Musiker/innen auf einen wunderbaren Abend und eine erfolgreiche gemeinsame 33-jährige Geschichte anstoßen. Josef Wilhelm, aus dessen Fotos auch die erste Bildergalerie zum Abschiedskonzert hier zusammengestellt wurde, hatte eine feine Auswahl aus den "alten Taktwechsel-Zeiten" zusammengestellt, bei deren Betrachten manches "Aah" und "Ooh" samt zugehörigen Lachern und "Oh, nein, bist du das wirklich?" zu vernehmen war.

Die Gäste beim Feste! Zeit für Begegnung und Ausklang des AbendsUm 3.00 Uhr morgens wurde dann auch das Licht im Saal gelöscht. Dank der freundlichen Unterstützung durch den Windrad e.V. war die Übernachtung im Jugendhaus gesichert und nach der Stärkung beim gemeinsamen Frühstück ging es dann auch gemeinsam an die "Aufräum-Arbeiten".

Nicht versäumt werden soll an dieser Stelle ein großes »DANKESCHÖN!« an Alfred Kraus, den Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Josef & St. Sebastian Würzburg, der uns Taktwechsler auf jede Weise unterstützt (hat), nicht nur durch die unentgeltliche Nutzung der Kirche St. Hedwig für diesen "Schluss-Akkord".

Weitere Grußadressen, Eindrücke und Rückmeldungen zu gegebener Zeit hier an dieser Stelle. Wir brauchen jetzt erst mal ein wenig Zeit zum "Verarbeiten" und natürlich auch, um die "Sterne" dieser adventlichen Tage bewusst mit zu erleben. Wir wünschen euch und Ihnen allen, was wir über viele Jahre gesungen haben:
"Aus dem Himmel eine Erde machen - aus der Erde einen Himmel, wo jeder aus seiner Lichtkraft einen Stern ziehen kann".

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Dezember 2013 um 15:35 Uhr
 

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