Von 1980 - Dezember 2013 hat die Würzburger Musikgruppe Taktwechsel inspirierte und inspirierende Musik gespielt.
"Himmlisch - erdig - unüberhörbar"
klingen ihre Lebens- und Glaubenslieder, die eine Brücke bauen zwischen dem alltäglichen Kram und der Tiefendimension des Lebens.
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Die Taktwechsel - Story ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 24. Juli 2010 um 00:00 Uhr

Eva, Gabi und Hermann musizieren im Gottesdienst1980 heben Otto Jockel (Schlagzeug), Volker Tesar (Bass), sowie Klaus (Klavier, Orgel) und Hermann Simon (Flöte, Gitarre) eine Band aus der Taufe, die sich das neue geistliche Lied auf die Fahne schreibt. Nach z.T. langjährigen Vorerfahrungen in der Rock- und Tanzmusik sollen es jetzt Lieder sein, die auch Texte haben. Neuen Schwung wollen die Musiker mit ihren Auftritten in Gottesdienste und Kirchengemeinden bringen, der Name „Taktwechsel“ ist zugleich Programm. „Lebens- und Glaubenslieder“ singen die Taktwechsler, schon bald verstärkt durch die Sängerinnen Eva Bracharz und Gabi Klein. Glaube und Leben, Mystik und Politik sind keine getrennten Lebenswelten, sondern durchdringen einander – das ist die Grunderfahrung, die in den Liedern der Band immer wieder zum Tragen kommt.

Nach ersten Auftritten u.a. in den Wallfahrtskirchen von Retzbach und Kälberau löst sich die Band schnell aus dem Schatten der damals großen Vorbilder Peter Janssens und Ludger Edelkötter und beginnt ab 1983 eigene Stücke zu komponieren und aufzuführen. Eine außerordentlich gute Resonanz beim Publikum und eine konsequente musikalische Verstärkung ebnen Taktwechsel den Weg und machen die Band auch über die Grenzen der Diözese Würzburg hinaus bekannt. Susanne Wilhelm und Hildegard Englert haben die Plätze der Sängerinnen eingenommen, Ruth Hofmann verstärkt die Band an Keyboards und Flöte, Josef Wilhelm ist jetzt für den Sound zuständig.

Apllaus für Taktwechsel beim Katholikentag in München1984 wird der Workshop „Das Leben tanzen“ beim Katholikentag in München zu einer weiteren Initialzündung für die Band. In der überfüllten St. Ursula-Kirche wagt die Band gemeinsam mit Gertrud Weidinger und der Tanzpädagogin Gertrud Prem die ersten Schritte zum liturgischen Tanz, der seitdem fest zum Programm von Taktwechsel gehört und so etwas wie ein Markenzeichen geworden ist. Konsequenter Weise ist auch der erste Tonträger, den Taktwechsel produziert die 1985 erschienene MC „Das Leben tanzen 1“, u.a. mit dem in München entstandenen „Baumtanz“.

Taktwechsel - die komplette Band im Jahr 1989Die folgenden zehn Jahre gehören zu einer sehr kreativen Schaffensphase der Band. Die MC´s „Kellertöne“ und „Zwischentöne“ mit ausnahmslos eigenen Kompositionen erscheinen. Taktwechsel spielt beim Katholikentag 1986 in Aachen und 1987 auf der Flüeli-Ranft in der Schweiz. An den Keyboards löst Monika Simon Ute Tesar ab. 1990 erscheint die MC „Regenbogenzeiten“ und Taktwechsel feiert 10-jähriges Bestehen. Unzählige Workshops zum neuen geistlichen Lied und mit liturgischem Tanz finden unter Leitung und Mitwirkung von Taktwechsel statt. 1992 unterstützt die Band Bischof Erwin Kräutler beim Eine-Welt-Forum des Katholikentags in Karlsruhe, 1993 erscheint die erste CD „Aus der Reihe“, schon 1994 gefolgt von der CD „Spuren unter´m Sternendach. Mit den Erlösen aus dem CD – Verkauf unterstützt die Band soziale und caritative Projekte, nur konsequent, dass sie 1995 auch beim Kirchenasyl in Steppach bei Augsburg vor Ort ist und ein Benefizkonzert spielt.

Taktwechsel - die Band im Jahr 1998Die vielfältigen und intensiven Engagements fordern ihren Tribut. 1996 legt die Band ein „Sabbatjahr“ ein und erneuert sich auch personell. Hildegard Englert und Monika Simon verlassen die Band, Otto Jockel wechselt ans Mischpult und wird von Nicola Fischediek am Schlagzeug ersetzt. Außerdem stoßen Claudia Simon (Gesang, Percussion) und Georg Leitner (Keyboards), der die Band schon seit 1990 als Techniker begleitet hatte, als weitere neue Musiker dazu. Bereits 1997 geht Taktwechsel in neuer Formation und mit neuem Programm auf „Labyrinth-Tour" und präsentiert 1998 die CD „Neues Land“ sowie die MC „Im Tanz erschaffen – das Leben tanzen 3“.

Nicola Fischediek am SchlagzeugDie „Himmel und Erde –Tour“ 1999 führt Taktwechsel direkt in das zwanzigste Jahr des gemeinsamen musikalischen Wegs. Ein phänomenales Open Air Konzert im Juni 2000 im alten "Gut Heuchelhof" bildet den Rahmen für eine gelungene Geburtstagsfeier, bei der zugleich die neue CD „Windlichter“ präsentiert wird. Über 300 Konzerte und musikalische Gottesdienste, über 30 Tagungen „Andere Lieder wollen wir singen...“ liegen zu diesem Zeitpunkt hinter der Gruppe, die damit eine unverwischbare Spur von christlicher Hoffnung und Lebensfreude gelegt hat. Nicht nur im „Troubadour für Gott“ und den legendären KJG-Songbüchern, sondern auch in vielen anderen deutschen und österreichischen Liederbüchern finden sich die Songs von Taktwechsel, sogar Orgel- und Chorvarianten ihrer Stücke sind entstanden.

Taktwechsel in der Besetzung von 2002„Windlichter“ sind auf der Tournee 2001 das Markenzeichen von Taktwechsel und auch die „Gute Aussichten“ - Tour in 2002/2003 lässt die Musik für viele Zuhörer zu einem Hoffnungszeichen und zu Windlichtern für die Seele werden. 2003 geht die Band erstmals in ein professionelles Studio und nimmt die CD „Über den Rand“ auf. Schlagzeugerin Nicola Fischediek wird zum dritten Mal Mutter und gibt die Trommelstöcke an Christian Heusinger weiter, der nach zwei Mutterschaftsvertretungen (seit 1997) jetzt einen festen Platz bei Taktwechsel einnimmt. Die Homepage der Band erfährt ein Update und erscheint im März 2004 im völlig neuen Outfit.

2005 und 2006 geht Taktwechsel mit den schönsten Songperlen aus 25 Jahren musikalischen Schaffens auf Jubiläumstournee. "Alles drin!" lautet der programmatische Titel, der nicht nur Bezug auf das musikalische Programm nimmt, sondern auch darauf abhebt, dass die Taktwechsler trotz langjährigem Engagement noch lange nicht "mit der Rente" spielen. Aus beruflichen Gründen verlässt Gründungsmitglied und Bassist Volker Tesar im Sommer 2005 die Band. Für ihn kommt mit Andreas Müller ein junger Musiker vom Untermain, der - neben seiner Funktion als Bassist - mit seinem Akkordeonspiel und seinem technischen Know-how auch neue Töne in die Gruppe einbringt. Ein weiterer Abschied steht im Herbst 2006 ins Haus, als "Minna", der langjährige Bandbus (VW LT Baujahr 1974!) der Taktwechsler seine letzte "Tour" nach Afrika antritt. Aber auch Neues gelingt: im Zusammenspiel mit der Harfenistin Anne Kox-Schindelin und dem von ihr geleiteten "Chörle" kommt im Zellinger Pfarrheim eine Uraufführung von "Herr, wie ein Baum" mit neuem Arrangement und veränderter Melodie auf die Bühne.

Taktwechsel in der Besetzung von 20062007 heißt das Programm "Singst du in mir" und bringt eine ganze Reihe von neuen Liedern in zahlreiche Kirchen und auf die Konzertbühnen. Krankheitsbedingt muss die Tour nur kurz im Spätsommer unterbrochen werden. Die Taktwechsler fahren u.a. "über den Rand" der Diözese hinaus zu einem umjubelten Workshop nach Bad Dürkheim, sowie nach Wuppertal, spielen zur Renovabis-Aktion in Kitzingen und bei der Nacht der offenen Kirchen in Würzburg auf. Beim Trauergottesdienst für Maria Gumpert blitzt das "unplugged"-Potential von Taktwechsel auf und setzt die "ungelebten Träume" auch musikalisch ins Bild. Die Taktwechsler gestalten zwei adventliche Konzertlesungen mit Paul Weismantel in Aschaffenburg und Gemünden, sind zu Gast bei der "Sinnzeit" in Hofheim und spielen an vielen weiteren Orten ihre Glaubens- und Lebenslieder.

Die Band spielt - die Münsteraner tanzenNach längerer Pause spielt Taktwechsel im Frühjahr 2008 im eigenen Bandkeller die CD "Lebenswerkstattlieder" ein. Auch hier ist der Name Programm: die Songs werden direkt aufgenommen, bewusst verzichtet die Band auf aufwändige Nachbearbeitung - Musik direkt aus der Werkstatt des Lebens. Im Mai stärkt Taktwechsel einer Münsteraner Gemeinde mit einem Solidaritätskonzert den Rücken angesichts der Profanierung ihrer Kirche und der verfügten Auflösung der Pfarrei. Mit den Liedern der neuen CD und einigen handverlesenen bewährten Taktwechselsongs im Gepäck gehen die Musiker dann erneut auf Tour.

Lebenswerkstattlieder heißt das Motto der Tour 2009 und Taktwechsel ist "on the road again". Im Mai 2009 erscheint die Website im völlig neuen Outfit. Binnen vier Wochen wird sie (Stand vom 06.06.09) von 1313 Besuchern in Augenschein genommen. Das Zirkuszelt am Volkersberg erlebt eine Konzertlesung mit Domvikar und Spiritual Paul Weismantel und in Jockgrim schenkt sich der dortige Chor ein Taktwechselkonzert zum eigenen Jubiläum. Es gibt auch mal wieder einen Workshop mit Taktwechselsongs beim "Tag der Schulpastoral" im Haus der Jugend in Würzburg. Ein Wiedersehen mit Bischof Erwin Kräutler gibt es beim Gottesdienst im Würzburger Dom anlässlich des diözesanen Tages der Weltmission, den Taktwechsel musikalisch gestaltet.

2010 wird zum Jubeljahr für Taktwechsel unter der Überschrift „dreissigfach“. In Anspielung auf das Wachstumsgleichnis im 4. Kapitel des Markusevangeliums suchen die Musiker nach den "Früchten" ihrer musikalischen Arbeit über 30 Jahre. Die Konzertbesucher können z.B. wie aus einer "Speisekarte" mit über 50 Songs ihr "Menu" auswählen und so interaktiv mitbestimmen, wo es musikalisch im Konzert langgehen soll. Der 2. Oekumenische Kirchentag in München im Mai „erdet“ die Band und unverhofft - oder analog zu einem anderen Wachstumsgleichnis - wird der kleinste Auftritt dort zum größten. In der alten Pfarrkirche in Diebach stößt im Juni eine Konzertlesung mit Paul Weismantel auf waches Interesse und Taktwechsel erlebt Begeisterung „wie in alten Zeiten“.

Nach dem 20 – jährigen Jubiläum hieß es: Soviel ist sicher: der „Taktwechsel“ und „Das Leben tanzen“ bleibt Programm: pfiffige Texte und schwungvolle Arrangements bilden das Rückgrat eines Taktwechsel - Konzerts. Die Musiker/innen sind lebendiger Ausdruck einer Spielfreude und Begeisterung, die von innen kommt und zum Weitergeben und Mitteilen drängt. Wie Taktwechsel sich nach dem 30 – jährigen Jubelfest am 25.09.2010 weiterentwickeln wird, bleibt offen und auf jeden Fall spannend... Neue Songs gibt´s schon.

Mit „himmlisch – erdig – unüberhörbar“ beschreiben die Musiker den Bogen, den ihre Lieder zwischen Alltag und Glaubenserfahrung schlagen. Über 150 eigene Kompositionen sind in 30 Jahren entstanden, die vom Leben und Glauben der Menschen von heute erzählen. Wie in einer musikalischen Bibel lassen sich die Spuren Gottes im Leben der Menschen entdecken, werden Erfahrungen und Begegnungen in der Sprache und Musik unserer Zeit hörbar und spürbar. Oder wie es in einem ihrer Lieder heißt: "Instrument lass mich sein, deine Lieder zu singen in deinem ewigen Jetzt!"

[aktualisiert von Hermann & Klaus Simon am 24.07.2010 - wir danken diversen FotografInnen für das Überlassen des Bildmaterials!]

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Juli 2010 um 10:52 Uhr
 

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