Von 1980 - Dezember 2013 hat die Würzburger Musikgruppe Taktwechsel inspirierte und inspirierende Musik gespielt.
"Himmlisch - erdig - unüberhörbar"
klingen ihre Lebens- und Glaubenslieder, die eine Brücke bauen zwischen dem alltäglichen Kram und der Tiefendimension des Lebens.
Hier erfährst du mehr über die Geschichte dieser Band. Willkommen!

Du bist gerade auf: auftakt im rhythmus der zeit
im rhythmus der zeit
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»bleib unterwegs« - die Taktwechsel-Tour 2013
Abschied muss man üben - Taktwechsel übt für den "Schlussakkord"

Mit zwei sehr gelungenen Gastspielen in Lohr am Main und in Knetzgau bei Haßfurt hat im Oktober die Schlussrunde der "Bleib-unterwegs-Tour 2013" begonnen und zugleich auch der gemeinsamen 33-jährigen Bandgeschichte von Taktwechsel. Eindrucksvolle Bilder von den Auftritten beim Konzert in Lohr und bei der Sinnzeit in Knetzgau sind bereits in der Bildergalerie eingestellt - reinschauen lohnt sich!

Rot leuchtendes Herbstlaub in der AbendsonneIn jedem Fall lohnt es sich, den Termin für das Abschlußkonzert am Samstag, 07. Dezember 2013 vorzumerken. Um 20 Uhr beginnt das "Finale" in der Scheunenkirche St. Hedwig im Gut Heuchelhof, Berner Straße 27, Würzburg-Heuchelhof. Neben den ausgesuchten Lieblingsliedern der Musiker/innen aus 33 Jahren Taktwechsel (spannend!) gibt es dabei vor allem neuere Lieder zu hören und - jahreszeitlich passend - natürlich adventliche und Winterlieder.

"Schade, dass ihr aufhört!", "Warum hören Sie auf?" - das sind in diesen Wochen oft gehörte Kommentare und Fragen der Taktwechsel-Hörer/innen und Webseitenbesucher/innen. Viele Antworten lassen sich ja bereits auf diesen Seiten hier nachlesen und es soll an dieser Stelle auch nochmals betont werden, dass unser Abschiedskonzert kein "Requiem" sein wird.

Selbst wenn der Monat November unter den verschiedensten Aspekten immer wieder das Totengedenken wachruft, wenn jetzt im Herbst die Blätter fallen und die Bäume und Sträucher ihre letzten Früchte hergeben, wenn also sozusagen naturgemäß jeder Abschied etwas Unwiderrufliches enthält, so verstehen wir unseren "Schlussakkord" viel eher als das Erreichen eines Ziels, den Abschluss eines Projekts, denn als jähen, ungewollten "Tod". Wenn das Haus gebaut und die Einrichtung komplettiert ist, ziehen die Handwerker aus - und das Haus ist bewohnbar.

Taktwechsel in Aktion bei der Sinnzeit in Knetzgau - Oktober 2013Taktwechsel übergibt ein eindrucksvolles und bewohnbares "Haus" mit einem großen Schatz an Liedern und Musik. Darauf dürfen sich die Konzertbesucher/innen am 07. Dezember 2013 ebenso freuen, wie auch nach wie vor die allermeisten dieser Lieder auf CD erhältlich sein werden. In etlichen Liederbüchern sind Taktwechsel-Songs vertreten und werden auch weiterhin gesungen werden. Immer wieder erfahren wir bei unseren Konzerten in Gesprächen, wie sehr die Lieder für viele Menschen ein "Zuhause" geworden sind, in das sie sich gerne bergen, in dem sie Kraft schöpfen, um sich neu dem Leben zuzuwenden. Es ist ein für uns ein großes Geschenk, so die Nachhaltigkeit (um es mal mit einem In-Wort zusagen) unserer Musik zu erleben - auch wenn das meist ganz jenseits von "Szene" und "Business" geschieht.

"Abschied muss man üben, sonst fällt er viel zu schwer", lautet eine Textzeile im gleichnamigen Lied von Heinz Rudolf Kunze auf seinem Album "Halt" (2001-WEA-Records). Für mich trifft das gerade auch gut auf die Stimmung in der Band zu. Wir wissen alle noch nicht so wirklich richtig, was unser Entschluss aufzuhören für uns bedeuten wird. Zwischen Verdrängen, Augen-zu-und-durch, einfach cool bleiben, nach "Schuld" und "Schuldigen" suchen, den Augenblick leben, das Erreichte wertschätzen, Trauer zulassen, "Gott-sei-Dank", den Blick nach vorne richten und sich für Neues öffnen liegt nicht nur emotional eine enorm große Spannweite.

Taktwechsel beim Schluss-Applaus: Danke!!"Bleib unterwegs" - klingt erst mal nach Platitüde und lädt doch genau dazu ein, diese Spannung des "nicht wirklich wissen" zu halten und in Lebensenergie umzusetzen. Als Schlagzeuger Christian bei unserem Treffen vor knapp 2 Jahren genau dieses Lied als Tour-Titel vorgeschlagen hat, war zumindest mir nicht bewusst, wie sehr Christine Busta in ihrem Gedicht Abschiede und unterwegs bleiben in eins fallen lässt und genau dies als Ermutigung versteht. Jetzt, nachdem ich das Lied bis heute oft genug bei Konzerten, Gottesdiensten, Besinnungstagen und anderen Gelegenheiten gespielt und gesungen habe, bin ich noch lange nicht "fertig" damit, nach seiner Bedeutung zu fragen. Es lohnt sich, die sparsamen Worte immer neu in Ruhe zu betrachten und klingen zu lassen: "Bleiben, wo du nicht willst? | Auch fortgehn, wohin du möchtest, | heißt ankommen, wo du nicht bleiben kannst. | Bleib unterwegs, wo du bist!".

Wer immer die musikalische Version miterleben und -singen will, den heißen wir Taktwechsler herzlich willkommen beim "Schlussakkord" am Samstag, 07. Dezember 2013, ab 20.00 Uhr in der Scheunenkirche St. Hedwig im Gut Heuchelhof. Für uns und für dich/Sie mag auch dann gelten: "Bleib unterwegs!"

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. November 2013 um 08:50 Uhr
 
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»bleib unterwegs« - die Taktwechsel-Tour 2013
»Taktwechsel live« - jetzt oder nie!

Es gibt jetzt tatsächlich nur noch wenige Gelegenheiten "Taktwechsel" live zu erleben.
Heiligenfigur in der Wallfahrtskirche am VolkersbergSichtlich genossen haben die Teilnehmer/innen am 4. bundesweiten Landpastoral-Symposion am Volkersberg am 28. September 2013 die "unplugged"-Variante der Band beim Abschlussgottesdienst.


Bereits vor dem Gottesdienst hatte Weihbischof Ullrich Boom die Musikusse mit "liebe Freundinnen und Freunde" begrüßt und irgendwie schien auch die nebenstehend abgebildete Heiligenfigur (aus der "guten Stube" hinter dem Altar) eine klare Empfehlung auszusprechen:
»Taktwechsel live - jetzt oder nie!«

Weihbischof Ulrich BoomRecht hat sie, denn bis zum "Schlussakkord" am Samstag, 07. Dezember 2013 in der Würzburger Scheunenkirche St. Hedwig im Gut Heuchelhof ist gar nicht mehr so lange Zeit.
Für Taktwechsel-Fans vom Untermain ist das Konzert in Lohr/Main am Samstag, 12. Oktober 2013 eine gute Chance. Bereits um 19.00 Uhr öffnet sich der Vorhang im Festsaal des Bezirksklinikums am Sommerberg für die letzte Original-Ausgabe der "Bleib unterwegs - Tour 2013".
Wenn alles klappt, wird dieses Konzert auch als "live-Mitschnitt" aufgezeichnet. Dabei sein und mitmachen!

Bereits am darauffolgenden Abend schließt sich für Taktwechsel ein weiterer Kreis. Taktwechsel beim Gottesdienst in der Wallfahrtskirche VolkersbergDie Pfarrkirche in Knetzgau zählte im Jahr 1980, unmittelbar nach Gründung der Band, zu den ersten Auftrittsorten. Unvergessen bleibt der Gottesdienst in der wegen Renovierungsarbeiten eiskalten (!) Kirche - da vermochte auch der eigens herbeigeschaffte Heizstrahler keine Abhilfe zu schaffen.
Am Sonntag, 13. Oktober 2013 gestaltet Taktwechsel den musikalischen Part beim Sinnzeit-Gottesdienst um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Knetzgau und verabschiedet sich mit einem anschließenden Kurzkonzert auch von den Leuten der Region Haßberge.

Wir Taktwechsler freuen uns auf möglichst zahlreiche Besucher/innen und heißen jede/n schon jetzt herzlich willkommen! Bleib unterwegs!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. Oktober 2013 um 17:57 Uhr
 
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»bleib unterwegs« - die Taktwechsel-Tour 2013
»Alles Ding hat seine Zeit« und wenn es am Schönsten ist ...

Nicht nur am Ende von Urlaubstagen ist immer ein gutes Stück Wehmut mit dabei, wenn es an das Abschied nehmen geht. Es sind die vertraut gewordenen Ecken und Menschen, die Lieblingsorte und verträumten Weiler, die Gipfel, die Berge und der Fluss, die zurück bleiben, wenn meine Frau und ich - wie vor wenigen Tagen geschehen - noch einmal die Straße durch das "Vallemaggia" in Richtung Lago Maggiore fahren, um den Heimweg anzutreten. Abschiede wecken gemischte Gefühle, sie lassen zurück und eröffnen doch auch neue Wege.

»Alles Ding hat seine Zeit - Gottes Lieb in Ewigkeit« ist eine Textzeile von Paul Gerhardt, die mir von Sarah Kaiser auf ihrer wunderbaren CD "Gast auf Erden" nahe gebracht worden ist und die nicht von ungefähr hier als Überschrift steht:

Nach dreiunddreißig (33) Jahren musikalischem Miteinander geht die Bandgeschichte von Taktwechsel in diesem Jahr 2013 zu Ende. Bei einem Abschiedskonzert & -fest am Samstag, 07. Dezember 2013 in der Scheunenkirche St. Hedwig im Würzburger Gut Heuchelhof fällt der "letzte Vorhang" für ein ambitioniertes Band-Projekt, das nicht nur im Leben der beteiligten Musiker/innen Zeichen gesetzt und Spuren hinterlassen hat, sondern auch inspirierende Kraft für ungezählte Zuhörer/innen und musikalische Weggenoss(inn)en war.

Bandstand Taktwechsel - Verneigung vor dem werten Publikum»Alles Ding hat seine Zeit« - und den Entschluss, einen "Schlusspunkt" hinter das Projekt Taktwechsel zu setzten, haben sich die Musiker/innen wahrlich nicht leicht gemacht. Er entspringt auch weder einem Mangel an musikalischer Spielfreude oder kompositorischen Ideen, noch ist er verdeckten Konflikten oder bandinternem Beziehungsstress geschuldet. Es ist vielmehr eine langsam gewachsene Entscheidung, die im gläubigen Umgang mit der Wirklichkeit die eigenen Wünsche und Ziele ebenso wie die lieb gewordenen Gewohnheiten und Anhänglichkeiten einer Realitätsprüfung unterzieht und daraus konsequente Schritte ableitet. Weil eine solche Entscheidung natürlich unvermeidlich die "Warum?" Frage aufwirft, sind im Folgenden skizzenhaft einige der Beweggründe angeführt.

»Alles Ding hat seine Zeit« - die "Luft" (sprich: die Auftrittsmöglichkeiten) ist dünn geworden für die Musik von Taktwechsel, die sich immer ein gutes Stück diesseits beliebter Lobpreis-Lyrik, der "O Happy Day" - Gospelchöre und der "Herr, deine Liebe" - Hitparade der "bekannten" NGL-Songs angesiedelt und wohlgefühlt hat.
Das Ziel der Gründungsmitglieder von Taktwechsel "Mehr musikalischer Schwung in die Kirche" wurde längst erfolgreich umgesetzt. Auch wenn Klaus Simon , Taktwechsel-Pianist und musikalische Leiter der Band, seine erfolgreichen "Rock-my-Soul"-Tagungen im Bereich des Bistums Würzburg im Rahmen seines beruflichen Auftrags als "Referent für Neues Geistliches Lied" durchführt, so waren und sind es von Anfang an wesentlich auch Musiker/innen von Taktwechsel, die ihn dabei unterstützt und als Workshop-Leiter/innen mitgearbeitet haben.
Dass aus dieser wertvollen musikalischen Arbeit ein große Zahl neuer Bands und Chöre entstanden ist, darf mit Recht als gewünschter Erfolg verbucht werden. Es führt allerdings über all die Jahre in Konsequenz u.a. auch dazu, dass es heute nicht mehr unbedingt - wie es noch Anfang der 90-er Jahre der Fall war - eine Band wie Taktwechsel braucht, um einen Gottesdienst mit neuen geistlichen Liedern zu gestalten. Dies schmälert in keinster Weise die langjährige Pionierarbeit von Taktwechsel auf diesem Gebiet. Eine ganze Reihe von Taktwechsel-Liedern in diversen Liederbüchern des deutschsprachigen Raums bezeugen die positive Resonanz.

Taktwechsel - Bandstand face to face»Alles Ding hat seine Zeit« - aber nicht nur die musikalische, sondern auch die kirchliche "Landschaft" hat sich verändert. Im Pendelschwung einer innovativen - und im Blick auf Liturgie und Texte eher experimentierfreudigen - Zeit der Gründungsjahre von Taktwechsel folgte eine klerikal-restaurative Phase. Offiziell verordneter Gleichschritt, Uniformierung und regulierende Vorschriften erzeugten ein ganz anders Klima. In diesem war und ist Rockmusik für viele amtskirchliche Ohren grundsätzlich blasphemieverdächtig. Tanz um den Altar wird - wenn überhaupt - als folkloristisch angehauchte Tradition bestenfalls geduldet und ob "Lieder aus der Werkstatt des Lebens" tatsächlich als "Geistliches Lied" eingestuft werden können, darum wird in ermüdenden Diskussionen ebenso endlos gefeilscht, wie um die Frage des rechten Standorts für eine Band im Kirchenraum.
Fakt ist, dass sich auch ein großer Teil derer, die bei der eigenen spirituellen Suchbewegung u.a. von Taktwechsel-Liedern inspiriert wurden, längst aus den traditionellen kirchlichen und gemeindlichen Räumen "verabschiedet" haben. Gottesdienst in der Bauernscheune - Fellen 2013Das Publikum in Kirchenbänken und im Pfarrsaal "schmilzt" und damit sind auch potenziell interessierte Veranstalter/innen und Promoter/innen gegangen und haben das Feld "Pfarrherren" und "Kirchenrechnern" überlassen.
In der öffentlichen Wahrnehmung als "Kirchenband" eingestuft, gerät Taktwechsel aber auch aus musikalischer Sicht damit "zwischen alle Stühle".
Für die professionelle Pop- und Rockszene definitiv "zu christlich", "zu fromm" und "zu brav", für die traditional orientierte Liturgie "zu laut", "zu frech" und "zu wenig fromm", da bleibt nur der Weg, sich in einer immer enger werdenden Nische einen eigenen Platz zu erspielen. Das haben die Taktwechsler in den letzten Jahren beharrlich und couragiert bis an die Grenze des Möglichen und sogar "über den Rand" gemacht.

»Alles Ding hat seine Zeit« - und es war ein wichtiges Motiv bei der Entscheidung, ein Ende des gemeinsamen Projekts sich nicht aufzwingen zu lassen, sondern es selbst gestalten zu wollen. Persönliche Belastungen, Krankheiten und - ja! - auch das Älter-Werden hätten je für sich genügend Anlässe für ein vorzeitiges Ende von Taktwechsel geboten. Und: nicht nur die Musiker/innen, auch die Verstärker-Anlage, das Mischpult und die Instrumente von Taktwechsel sind "in die Jahre" gekommen, so dass größere Neu-Investitionen unweigerlich anstehen. Es ist hier zwar nicht der Ort, über die bisweilen nervenaufreibend zähen Verhandlungen mit Veranstaltern über die Kosten eines Taktwechsel-Auftritts ins Detail zu gehen. Ich will aber, nach immerhin 10 Jahren "Management" für die Band auch nicht so tun, als hätte es mir nicht oft genug wechselweise die Zornes- und die Schamesröte ins Gesicht getrieben, angesichts der Argumente, warum die Band "doch eigentlich umsonst" spielen könnte. Fakt ist, dass sich ein über 30 Jahre betriebenes und wirklich rein ehrenamtliches Bandprojekt mit 9 Musiker/innen, die sich aus einem Radius von 100 km zu Proben und Auftritten zusammenfinden, zu den angebotenen Konditionen finanziell definitiv nicht auf Dauer über Wasser halten lässt.

Taktwechsel hat in einem längeren Prozess die eigenen Möglichkeiten ausgelotet und sich selbst den Dezember 2013 als Schlusspunkt für das gemeinsame Projekt gesetzt. Auch wenn dieser Schlussakkord nicht unbedingt das Ende aller musikalischen Aktivitäten der Musiker/innen bedeutet, war doch für alle Beteiligten klar, dass angesichts der oben genannten Wirklichkeitsprüfung auch personelle Veränderungen oder eine Neuformierung derzeit das Projekt Taktwechsel und das damit verbundene Programm nicht retten können.

So ist es in jedem Fall für alle, die Taktwechsel noch einmal "live" erleben wollen, lohnenswert, die vier verbleibenden Konzerte und Gottesdienste im Terminkalender vorzumerken. Es gibt auch noch ein paar (wenige) freie Termine in diesem Herbst, zu denen Taktwechsel noch buchbar wäre (diesbezüglich interessierte Veranstalter/innen setzen sich bitte umgehend mit Hermann Simon in Verbindung). Immer aktuell können die Auftritte hier unter "live dabei" und "tourdaten" eingesehen werden.

Und wir Taktwechsler freuen uns auf ein Wiedersehen bei der ein oder anderen Gelegenheit in der Schlussrunde der "Bleib unterwegs" - Tour 2013.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. September 2013 um 13:40 Uhr
 
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»bleib unterwegs« - die Taktwechsel-Tour 2013
Bewegt bewegen - Tourstationen "out of church"

Die letzte Tourstation vor den großen Sommerferien war ein echter Sommer-Hit. Taktwechsel spielte bei herrlichem Sonnenschein am Sonntag, 21. Juli 2013 um 19 Uhr in der Bertesch-Scheune in Fellen beim „Out-of-church“ – Musikgottesdienst. der Pfarreiengemeinschaft „Pagus Sinna“. So wurde es tatsächlich ein Open Air Gottesdienst, bei dem sich die Fellener als perfekte Gastgeber/innen und begeisterte Gottesdienstfeierer präsentierten - eine erfoglreiche Premiere für das "Out-of-Church"-Team um Pastoralreferent Klaus Simon, der an diesem Abend zugleich am Klavier für die schwungvollen Töne sorgte.

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Und genau drei mal hintereinander erklingt die Musik von Taktwechsel tatsächlich außerhalb von Kirchenmauern - angesichts der Kategorie "Kirchenband", in die Taktwechsel immer wieder eingereiht wird, durchaus erstaunlich, andererseits vielleicht auch symptomatisch für die aktuelle Entwicklung der Band. In jedem Fall aber ein Beweis für die wirklich große Bandbreite der Lieder und Texte von Taktwechsel.

Taktwechsel live im Berufsbildungswerk Don Bosco in WürzburgIn der "Pressemitteilung" des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Würzburg über das Benefizkonzert am 28.06.2013, verfasst von Claudia Henning-Jaspers liest sich das so:

»Schon nach den ersten Klängen der Musik von Taktwechsel sprang der Funke auf das Publikum über und Füße und Köpfe wippten im Takt. Seit 1980 stehen die Musiker von Taktwechsel gemeinsam auf der Bühne. Sie komponieren ihre peppigen Lebens- und Glaubenslieder ausnahmslos selbst. Ihre Texte sind nachdenklich, kritisch, tiefsinnig und humorvoll – mitunter „grundlos vergnügt“. Sie behandeln große Lebensthemen, genauso wie kleine Alltäglichkeiten und Träume, die sich mitunter in die Quere kommen können. Musikalisch einfallsreich und vielfältig beeindruckte Taktwechsel das Publikum mit ihren Melodien, ihrer Instrumentenvielfalt und eindrucksvollem oft mehrstimmigem Gesang.

Taktwechsel & Frank BreitensteinFrank Breitenstein, freier Journalist, Autor und Sprecher beim Bayerischen Fernsehen begeisterte die rund 140 Gäste mit Sprachgeschick und Wortwitz. Seine Texte sind (rela-)tiefsinnig und beleuchten auf humorvolle, lustvolle Weise das Leben mit all seinen Facetten. So inspiriert Breitenstein eine Fahrt in der Straßenbahn zu einem philosophischen Diskurs über den Augenblick. Und ein Besuch auf der Düsseldorfer KÖ lässt ihn über die Gedanken eines Zitronenfalters sinnen, der sich beim Anblick von Geschöpfen, die sich in schicken Boutiquen trotz mehrfachen Häutens am Ende doch nicht in Schmetterlinge verwandeln, sondern Larven bleiben, wundert.

Das Publikum genoss zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung und zollte den Künstlern, die zu Gunsten des Caritasladens ohne Gage auftraten, anhaltenden Applaus.« Viele schöne Bilder hat Claudia Henning-Jaspers von diesem Abend festgehalten - eine feine Auswahl findet sich hier in der "Bildergalerie".

Nur zwei Tage später, am Sonntag, 30. Juni 2013 dann an ganz anderem Ort und in einem ganz anderen Zusammenhang und doch absolut "stimmig", macht Taktwechsel erneut Musik. Auch hier ein Zitat aus dem Pressebericht:

Taktwechsel im Friedwald Rieneck 1»Songs zwischen Glauben und Leben erklangen vor knapp 200 Zuhörerinnen und Zuhörern beim Openairkonzert „Bleib unterwegs“ der Musikgruppe „Taktwechsel“ (Würzburg) im Friedwald Rieneck. Warme Sonnenstrahlen blinzelten durch die Buchenblätter und hüllten den Platz vor dem großen Holzkreuz in ein angenehmes Abendlicht, als Bürgermeister Wolfgang Küber die Besucher begrüßte und einen besinnliches Konzert wünschte.

Die siebenköpfige Band begann mit dem selbst komponierten Lied „Herr, wie ein Baum sei vor Dir mein Leben“ und bot so einen Vergleich des Baumes mit dem Leben an: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin – Wurzeln und Wachsen im Unterwegssein des Lebens. Taktwechsel im Friedwald Rieneck 2Das Konzert bezeichnete Bandmitglied und Pastoralreferent Klaus Simon als Rastplatz am Weg, um Atem zu holen und Kräfte zu sammeln.

Es folgten eigene Songs, die das Auf und Ab des Lebens beschrieben und in eine Gedenkphase für die Verstorbenen mündeten. Vor dem Kreuz konnten nach einem einstimmenden Text Teelichter zur meditativen Instrumentalmusik entzündet werden.

Das Vertrauen, dass alles gut wird im Geheimnis Gottes und die Hoffnung auf ein neues Leben in Unsterblichkeit waren die Botschaft des zweiten Teils des Abends. Das „Lied zur Nacht“ beendete den spirituellen Sommerabend.« Ausgewählte Bilder von diesem besonderen Konzert finden sich hier in der "Bildergalerie".

Wer also Teil 1 und 2 verpasst hat, der hat am 21. Juli um 19.00 Uhr in Fellen im Spessart noch einmal die Chance, Taktwechsel "live" zu erleben. Herzlich willkommen!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. Juli 2013 um 19:12 Uhr
 
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»bleib unterwegs« - die Taktwechsel-Tour 2013
Bewegt bewegen - Tourstationen "out of church"

Die letzte Tourstation vor den großen Sommerferien war ein echter Sommer-Hit. Taktwechsel spielte bei herrlichem Sonnenschein am Sonntag, 21. Juli 2013 um 19 Uhr in der Bertesch-Scheune in Fellen beim „Out-of-church“ – Musikgottesdienst. der Pfarreiengemeinschaft „Pagus Sinna“. So wurde es tatsächlich ein Open Air Gottesdienst, bei dem sich die Fellener als perfekte Gastgeber/innen und begeisterte Gottesdienstfeierer präsentierten - eine erfoglreiche Premiere für das "Out-of-Church"-Team um Pastoralreferent Klaus Simon, der an diesem Abend zugleich am Klavier für die schwungvollen Töne sorgte.

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Und genau drei mal hintereinander erklingt die Musik von Taktwechsel tatsächlich außerhalb von Kirchenmauern - angesichts der Kategorie "Kirchenband", in die Taktwechsel immer wieder eingereiht wird, durchaus erstaunlich, andererseits vielleicht auch symptomatisch für die aktuelle Entwicklung der Band. In jedem Fall aber ein Beweis für die wirklich große Bandbreite der Lieder und Texte von Taktwechsel.

Taktwechsel live im Berufsbildungswerk Don Bosco in WürzburgIn der "Pressemitteilung" des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Würzburg über das Benefizkonzert am 28.06.2013, verfasst von Claudia Henning-Jaspers liest sich das so:

»Schon nach den ersten Klängen der Musik von Taktwechsel sprang der Funke auf das Publikum über und Füße und Köpfe wippten im Takt. Seit 1980 stehen die Musiker von Taktwechsel gemeinsam auf der Bühne. Sie komponieren ihre peppigen Lebens- und Glaubenslieder ausnahmslos selbst. Ihre Texte sind nachdenklich, kritisch, tiefsinnig und humorvoll – mitunter „grundlos vergnügt“. Sie behandeln große Lebensthemen, genauso wie kleine Alltäglichkeiten und Träume, die sich mitunter in die Quere kommen können. Musikalisch einfallsreich und vielfältig beeindruckte Taktwechsel das Publikum mit ihren Melodien, ihrer Instrumentenvielfalt und eindrucksvollem oft mehrstimmigem Gesang.

Taktwechsel & Frank BreitensteinFrank Breitenstein, freier Journalist, Autor und Sprecher beim Bayerischen Fernsehen begeisterte die rund 140 Gäste mit Sprachgeschick und Wortwitz. Seine Texte sind (rela-)tiefsinnig und beleuchten auf humorvolle, lustvolle Weise das Leben mit all seinen Facetten. So inspiriert Breitenstein eine Fahrt in der Straßenbahn zu einem philosophischen Diskurs über den Augenblick. Und ein Besuch auf der Düsseldorfer KÖ lässt ihn über die Gedanken eines Zitronenfalters sinnen, der sich beim Anblick von Geschöpfen, die sich in schicken Boutiquen trotz mehrfachen Häutens am Ende doch nicht in Schmetterlinge verwandeln, sondern Larven bleiben, wundert.

Das Publikum genoss zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung und zollte den Künstlern, die zu Gunsten des Caritasladens ohne Gage auftraten, anhaltenden Applaus.« Viele schöne Bilder hat Claudia Henning-Jaspers von diesem Abend festgehalten - eine feine Auswahl findet sich hier in der "Bildergalerie".

Nur zwei Tage später, am Sonntag, 30. Juni 2013 dann an ganz anderem Ort und in einem ganz anderen Zusammenhang und doch absolut "stimmig", macht Taktwechsel erneut Musik. Auch hier ein Zitat aus dem Pressebericht:

Taktwechsel im Friedwald Rieneck 1»Songs zwischen Glauben und Leben erklangen vor knapp 200 Zuhörerinnen und Zuhörern beim Openairkonzert „Bleib unterwegs“ der Musikgruppe „Taktwechsel“ (Würzburg) im Friedwald Rieneck. Warme Sonnenstrahlen blinzelten durch die Buchenblätter und hüllten den Platz vor dem großen Holzkreuz in ein angenehmes Abendlicht, als Bürgermeister Wolfgang Küber die Besucher begrüßte und einen besinnliches Konzert wünschte.

Die siebenköpfige Band begann mit dem selbst komponierten Lied „Herr, wie ein Baum sei vor Dir mein Leben“ und bot so einen Vergleich des Baumes mit dem Leben an: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin – Wurzeln und Wachsen im Unterwegssein des Lebens. Taktwechsel im Friedwald Rieneck 2Das Konzert bezeichnete Bandmitglied und Pastoralreferent Klaus Simon als Rastplatz am Weg, um Atem zu holen und Kräfte zu sammeln.

Es folgten eigene Songs, die das Auf und Ab des Lebens beschrieben und in eine Gedenkphase für die Verstorbenen mündeten. Vor dem Kreuz konnten nach einem einstimmenden Text Teelichter zur meditativen Instrumentalmusik entzündet werden.

Das Vertrauen, dass alles gut wird im Geheimnis Gottes und die Hoffnung auf ein neues Leben in Unsterblichkeit waren die Botschaft des zweiten Teils des Abends. Das „Lied zur Nacht“ beendete den spirituellen Sommerabend.« Ausgewählte Bilder von diesem besonderen Konzert finden sich hier in der "Bildergalerie".

Wer also Teil 1 und 2 verpasst hat, der hat am 21. Juli um 19.00 Uhr in Fellen im Spessart noch einmal die Chance, Taktwechsel "live" zu erleben. Herzlich willkommen!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. Juli 2013 um 19:12 Uhr
 
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