Von 1980 - Dezember 2013 hat die Würzburger Musikgruppe Taktwechsel inspirierte und inspirierende Musik gespielt.
"Himmlisch - erdig - unüberhörbar"
klingen ihre Lebens- und Glaubenslieder, die eine Brücke bauen zwischen dem alltäglichen Kram und der Tiefendimension des Lebens.
Hier erfährst du mehr über die Geschichte dieser Band. Willkommen!

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im rhythmus der zeit
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Dreißigfach - die Jubiläumstour 2010
"Taktwechsel" am Weihnachstfest - live im TV und per internet

Die Fernsehredaktion der Diözese Würzburg hat - anlässlich 30 Jahre Taktwechsel - Teile der Konzertlesung am 04. Dezember 2010 in Schmerlenbach aufgezeichnet. Im Rahmen der Sendung "Bayernmagazin" wurden nun einige Taktwechselsongs ausgestrahlt, auch ein Kurzinterview mit Hermann Simon zu 30 Jahre Taktwechsel ist zu sehen.
Im Internet ist die Sendung (ausgestrahlt im TV am 26.12.2010)  unter diesem Link: http://www.kircheinbayern.de/node/618 noch zu sehen. Ein besonderes Dankeschön gilt Christian Beyer und seinem Team (www.chm-beyer.de) für die Erstellung des Beitrags, sowie Bernadette Schrama von der Fernsehredaktion der Diözese Würzburg für die Übernahme und redaktionelle Verantwortung.

Ganz herzlich danken wir Taktwechsel-Musikusse all den ungezählten Menschen, die uns in diesem Jahr 2010 (unserem 30-jährigen Bühnenjubiläum) eingeladen, ermutigt, bekocht, beklatscht, engagiert, besucht, zugehört, geschrieben, gratuliert und bejubelt haben - unsere Musik lebt durch und von euch. DANKE! Wir freuen uns auf viele musikalische Begegnungen in 2011 und wünschen allen ...

Bandstand Taktwechsel Weihnachten 2010

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. Januar 2011 um 19:34 Uhr
 
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Dreißigfach - die Jubiläumstour 2010
»Prophetische Menschen - Spuren unterm Sternendach«

CD-Cover Spuren unterm Sternendach

Eine ganze Seite "Masterplan für den Advent" war pünktlich zu Beginn der Adventszeit in der Frankfurter Rundschau zu finden. Bis ins kleinste Detail waren die Planungen für das Weihnachtsfest ausgefeilt, nur von Jesus war in diesem Artikel mit keinem Sterbenswörtchen mehr die Rede. Adventsgestaltung und Weihnachten feiern - da geht es für viele schon lange nicht mehr um die Umkehr des Herzens, um das "bereitet dem Herrn den Weg" sondern um die perfekte Inszenierung von Wohlgefühl und Harmonie, koste es, was es wolle.

»Wer könnte meinen Worten die Redegewalt der Propheten geben, um die Abstumpfung jener zu erschüttern, die vor den Gütern der Erde auf den Knien liegen, jener Menschen, die aus Gold und Geld, Macht und Politik unsterbliche Götter machen?!« diese Worte stammen aus dem Mund eines wahrhaft adventlichen Menschen. Monsenor Oscar Romero hat u.a. für solche Äußerungen und für sein unerschrockenes Eintreten für die Armen und Unterdrückten mit seinem Leben bezahlt. Am Abend des 24. März 1980 - während er am Altar die Messe feierte - fiel der tödliche Schuß.

Bischof Oscar RomeroDreißig Jahre ist das nun her - jetzt hat Taktwechsel am 04. Dezember im Tagungszentrum Schmerlenbach bei Aschaffenburg eine Lesung von Romero-Texten mit Taktwechsel-Liedern begleitet. Die aktuellen Fotos findest du hier. Das war sicher der beste Abschluss, den die Tour zur Feier des dreißigjährigen Bühnenjubiläums von Taktwechsel finden konnte.

Spuren von der Kraft der frohen Botschaft in dieser Welt und unter ihren Menschen zu finden, selbst dieses Wort zu verkünden und so "Spuren" zu hinterlassen, darin sind der ermordete Bischof Romero und die Band Taktwechsel ganz sicher seelenverwandt. "Spuren unterm Sternendach" hieß die zweite CD von Taktwechsel, die 1993 erschienen ist. Das oben abgebildete Cover ist ursprünglich ein Adventsbild der Würzburger Malerin Maria Schubert und gibt zugleich beredt Zeugnis davon, dass es bewegte Zeiten waren. Damals waren die fremdenfeindlichen Übergriffe in Hoyerswerda, Mölln und anderen deutschen Städten in aller Munde. Lichterketten gegen die soziale Kälte waren entstanden und Klaus schrieb in einem Songtext von seiner Hoffnung »Und wenn wir alle handeln und stelln ein Licht hinaus, dann wir sich Deutschland wandeln - auch Fremden ein Zuhaus?«

Die Vielzahl der Sterne und die angedeutete Himmelsleiter setzen solche Hoffnung ins Bild und schlagen die Brücke ins Hier und Heute. Menschen wie Romero sind solche "Sterne" und lassen aufscheinen, was Gott in Menschen an Kraft und prophetischem Tun frei setzen kann. Der Song "Lieder des Advent" ist auf der aktuellen Taktwechsel-CD "Lebenswerkstattlieder" erschienen und verweist darauf: uns werden auch heute noch "Wege gezeigt, wie sich Gott zum Menschen neigt". Er ist nicht müde geworden, bei uns ankommen zu wollen - und wie ist das mit mir?

Es war eine gute Idee, die "Dreißigfach" - Jubiläums - Tour 2010 mit adventlichen Liedern abzuschließen. Einige Songs und ein kurzes Interview wurden vom Fernsehen aufgezeichnet und werden am Heiligen Abend im bayerischen Regionalprogramm gesendet. Genaue Zeiten und Sender demnächst an dieser Stelle!
Unser Freund Dom Pedro Casaldaliga, emeritierter Bischof von Sao Felix do Araguia, Brasilien, dessen Worte im "Lied von der immerwährenden Weihnacht" erklingen, hat seinem Freund Oscar Romero einen Nachruf gewidmet, der uns zugleich Zuspruch und Anspruch ist:

»Und so keimt neues Leben in unserer alten Kirche! | Von neuem richten wir uns auf, um Zeugnis zu geben, Romero, Heiliger Amerikas, unser Hirte und Märtyrer! | Romero, du stehst ein für den Frieden, der fast unmöglich ist auf dieser Erde (...) | Armer und ruhmreicher Hirte, gemordet für Geld, für Dollars, für Devisen, wie Jesus auf Anordnung des Imperiums. | Armer und ruhmreicher Hirte, im Stich gelassen von deinen eigenen Brüdern mit Bischofsstab und am Vorstandstisch. Die Kurien konnten dich nicht verstehen, keine wohldotierte Synagoge kann Christus verstehen. | Dich begleiteten die Armen, verzweifelt und gläubig, zugleich Weide und Herde deiner prophetischen Sendung.«

Taktwechsel singt: "In den Liedern des Advent drückt sich aus der Sehnsucht Schmerz, lenkt den Blick uns himmelwärts". In diesem Sinn wünschen wir allen Freundinnen und Freunden unserer Musik einen gesegneten Advent!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Dezember 2010 um 20:59 Uhr
 
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Dreißigfach - die Jubiläumstour 2010
»Wohin geht die Reise?«

Jonglage von Jonas»Wohin geht die Reise?« so fragen manchmal Nachbarn oder vorbeispazierende Leute, wenn wir Taktwechsler vor dem Bandkeller im Gut Heuchelhof einmal wieder den Bandbus beladen und zu einem Konzert aufbrechen.
»Wohin geht die Reise?« war Frage und Thema für die Initiative "Kirche in Bewegung" (KiB) beim sog. Reforma(k)tionstag am Sonntag, 31.10.2010 in Hammelburg. Viele verschiedene Initiativen und Einzelpersonen hatten sich zusammengefunden, um als Reformbewegungen in der katholischen Kirche zu innerer Erneuerung, Dialog und glaubwürdigem Handeln aufzurufen. Eindrücke vom Gottesdienst dieses Tages u.a. mit einer beeindruckenden Jonglage von Jonas gibt es per Mausclick hier oder unter "bildergalerien".
»Wohin geht die Reise?« war ebenfalls Thema beim ersten von vier regionalen Studientagen im Bistum Würzburg am Samstag, 30.10.2010 im Martinushaus Aschaffenburg. Knapp 300 haupt- und ehrenamtlich Verantwortliche für die Seelsorge in den neu errichteten Pfarreiengemeinschaften stellten sich zusammen mit der Diözesanleitung und Vertretern der Hauptabteilungen im Bischöflichen Ordinariat dieser Frage. Das Zitat aus dem Buch der Sprichwörter "Denn es gibt sicher eine Zukunft" (Spr 23,18) - so die Überschrift der Veranstaltung - ist eine Zumutung Gottes, die nach mutiger Antwort ruft.
Bei allen genannten Initiativen bzw. Veranstaltungen war Taktwechsel beteiligt oder durch Personen vertreten. Immer wieder erweist sich Musik als Brücke und Wegweiser in der spannenden und oft spannungsreichen Suchbewegung nach dem Reich Gottes in dieser Welt.

»Wohin geht die Reise?« lässt sich zumindest für die restlichen Taktwechsel-Konzerte in diesem Jahr leichter beantworten. Taktwechsel setzt die "Reise" fort und fährt ins Tagungszentrum Schmerlenbach zu einer  Konzertlesung am Samstag, 04. Dezember 2010 um 19.30 Uhr. Zum 30. Jahrestag der Ermordung von Erzbischof Oscar Romero werden Texte und Bilder dieses zeitgenössischen Propheten (*1917; +1980) vorgestellt, die Orientierung geben, wie Christ-sein auf der Höhe der Zeit heute aussehen könnte.
»Wie viel ist nötig, damit die Menschen von heute, die ihr Kapital dem Menschen vorziehen merken, dass der Mensch mehr wert ist als alle Millionen der Erde?«
Im Rahmen einer Veranstaltung zur Adveniat Aktion 2010 "Ihr werdet meine Zeugen sein"; u.a. mit Martha Bispo, Brasilien, und in Zusammenarbeit mit der Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden und der Bibelpastoral in der Diözese Würzburg unterstützt Taktwechsel musikalisch diese Suchbewegung. Auch der Gottesdienst am Sonntag, 05. Dezember 2010 um 9.30 Uhr in der Wallfahrtskirche Schmerlenbach wird von Taktwechsel mitgestaltet. (Veranstaltungs-Info hier!)

Bunte Seidentücher in Regenbogenfarben»Wohin geht die Reise?« - für die Taktwechsel-Auftritte im Jahr 2011 kannst du / könnt ihr / können Sie das Ziel jedenfalls noch mitbestimmen. Die Musikusse haben ihre Kalender abgestimmt und jetzt steht hier der Terminplan 2011 zur Verfügung. Wir freuen uns auf dein/euer/Ihr lebhaftes Interesse am Engagement von Taktwechsel und hoffen auf zahlreiche Anfragen für Konzerte, Gottesdienste und Konzertlesungen. Direkte Rückfragen an Hermann Simon per Telefon oder über das Kontaktformular auf dieser Website.

Wir Taktwechsler wünschen euch allen einen erlebnisreichen November und freuen uns auf Begegnungen bei unseren Konzerten.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. November 2010 um 20:19 Uhr
 
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Dreißigfach - die Jubiläumstour 2010
»Bleib unterwegs - mit Taktwechsel«

Tanzend vorwärtsschreitende FüßeBeste Stimmung und gute Musik gab es am Samstag, 09. Oktober 2010 ab 19.00 Uhr in der Langendorfer Pfarrkirche St. Vitus beim "dreißigfach"-Konzert von Taktwechsel. Ein erster Kommentar und Hintergründe dazu sind HIER nur einen Mausklick entfernt oder im "taktbuch" zu finden.

Mit großer Freude hat Taktwechsel die Auszeichnung von Bischof Erwin Kräutler mit dem sog. "alternativen Nobelpreis" der Stockholmer Stiftung "Right Livelihood Award" ("Preis für richtiges Leben") vernommen. Nach der ersten Begegnung mit Dom Erwin beim Katholikentag in Karlsruhe 1992 haben wir ihn beim Gottesdienst am Weltmissionstag der Diözese Würzburg im vergangenen Mai wieder getroffen und den Gottesdienst musikalisch gestaltet. Seit 1980 ist Dom Erwin Bischof der Diözese Xingu, Brasilien und arbeitet, inspiriert von der Theologie der Befreiung vor allem für die Bewahrung oder Rückgewinnung von Landeigentum für Ureinwohner. Wer mehr über diesen Hoffnungsträger erfahren will, findet HIER einen Link zu seiner Homepage. Herzlichen Glückwunsch, Dom Erwin!

Wer hat es gemerkt? Endlich sind auch die Bildergalerien online gegangen und so kann man in Erinnerungen an das Jubiläumsfest schwelgen oder auch auf einige Fotos aus den frühen Jahren der Taktwechsler zugreifen. Viel Spaß beim Stöbern, Betrachten und Genießen. Extratipp: die Detail-Ansicht (Lupen-Symbol) präsentiert die Bilder in Originalgröße und oben rechts kann Mensch in dieser Detail-Ansicht per Mausclick durch die Galerie blättern. Ausprobieren!

Und last not least steht Taktwechsel gemeinsam mit vielen kleinen und großen Initiativen für eine menschenfreundliche und zeitgemäße Kirche. Kein Wunder also, dass die Band auch beim "Reforma(k)tionstag" der Hammelburger Initiative "Kirche in Bewegung" den Abschlussgottesdienst musikalisch mitgestaltet: Sonntag, 31. Oktober 2010 - 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Hammelburg. Alle weiteren Infos sind auch HIER nur einen Mausklick entfernt.

Taktwechsel freut sich aufs Wiedersehen in Langendorf und Hammelburg - herzlich willkommen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 16:29 Uhr
 
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Taktwechsel feiert 30-jähriges Bühnenjubliäum
Dreißigfach - ein unvergesslicher Jubiläumsabend
im Gut Heuchelhof

Hermann Simon begüßt Ex-Schlagzeugerin Nicola FischediekDas »allegro furioso« für den Jubiläumsabend hat das Wetter übernommen. "Nix open air - alles drinnen" so steht es auf den überkleb-
ten Plakaten auf Gut Heuchelhof zu lesen. Doch die Gäste haben sich nicht abhalten lassen und kommen so zahlreich, um 30 Jahre Taktwechsel zu feiern, dass der Windrad-Saal (das schnell eingerichtete Ersatzquartier) förmlich aus allen Nähten platzt. Zur Begrüßung gibt es für alle ein Gläschen "PerlKönig", ein Schlückchen Franken aus Randersacker.

So ist die Atmosphäre schon gut vorgewärmt, als das Kabarett Cherubim die Bühne erstürmt. Moderator Frank Breitenstein, der in punkto Wortwitz Kabarett Cherubim: und Schlagfertigkeit den ganzen Abend über Bestnoten erzielt, hat die Gäste eingestimmt auf eine knappe Stunde Kirchenkabarett vom Feinsten. Von »Adam und Eva« über »Aschenputtel«, von »10 kleine Pfarrerlein« bis zum »Küster« spannen die himmlisch irdisch agierenden Cherubim den Bogen ihrer Sketche, Szenen und Lieder. "Mutter Kirche" im Streitgespräch mit "Martin Luther", "Wenn nicht jetzt, wann dann" - der offizielle Beitrag zum Thema Ökumene beim 2. ökumenischen Kirchentag in München oder die Pastoralpersonal-Hymne, mit vorgetragen vom MAP (MitArbeitenderPriester), der gerade seinen 100. Geburtstag anpeilt - ein echtes Panoptikum kirchlicher Lebenswirklichkeit kommt zur Aufführung und weckt beim Publikum neben schallendem Lachen viel verständiges Nicken und "kenn-ich-das-nicht-auch?"-Gefühle. "Humor ist wenn man trotzdem lacht" - der "Kirchenspiegel" der Cherubim jedenfalls kräftigt nicht nur das Zwerchfell und erzeugt donnernden Applaus. Mit "Sekt und Rosen" bedanken sich die Taktwechsler bei den Cheruben für die geschwisterliche Unterstützung. So geht es in die Pause mit frischer Paella aus dem benachbarten Gasthof zum Alten Gut und kühlenden Getränken, serviert vom Windrad e.V.

Moderator Frank Breitenstein in AktionDie Scheunenkirche St. Hedwig bietet - nachdem aus dem Stuhllager des Windrads noch Nachschub anrollt - ausreichend Sitzplätze, ein schützen-
des Dach und eine angenehme Atmosphäre für die gut 300 Gäste des Jubiläumskonzerts. Frank Breitenstein erzählt Fakten und Anekdoten aus drei Dekaden Taktwechsel, lässt das Publikum aus einer vorbereiteten "Menu-Karte" die Lieder auswählen und interviewt die Gäste zu ihren musikalischen Vorlieben. So finden betagte Taktwechselstücke zu ganz neuen Liedern und wechseln laute, schwungvolle, fröhliche, nachdenkliche, ruhige und swingende Songs miteinander ab.
"Eure Musik hat mir durch ein persönliches Tief geholfen. Ich weiß nicht, ob Domkapitular Christoph Warmuth überbringt die Grüße des Bistumsich das ohne eure Lieder geschafft hätte" - "Ich kenne Taktwechsel seit 1984 und habe in München zum ersten Mal erlebt. dass man in einer Kirche tanzen kann" - "Das ist einfach mein Lieblingslied und ich kann
mich nicht satt dran hören" - so und ähnlich klingen die Originaltöne der Interviewten.

Domkapitular Christoph Warmuth bringt die Grüße des Bistums Würzburg aber auch seine persönliche Verbundenheit zum Ausdruck und wünscht der Band ein herzliches "weiter so!".

Pater Christoph Weberbauer verknüpft sein Grußwort mit einem P. Christoph Weberbauer: I have a dream - ich habe einen Traum!persönlichen Traum von einer neuen Gestalt von Kirche: "Wo gesungen und gebetet wird, da findet Gottesdienst statt und es gibt keinen Grund mehr, zu warten."

Dass die Gemeinde St. Sebastian auch stolz darauf ist, den Taktwechs-
lern ein "Zuhause" gegeben zu haben, bringt Pfarrer Alfred Kraus in seiner Ansprache zum Ausdruck. Er freut sich mit der Band über dieses Miteinander und hofft auf weitere gelingende Zusammenarbeit. Als Dank und Bestärkung überreicht er einen Gutschein für ein gemeinsames festliches Essen, ein gemeinsames Geschenk von Pfarrei und Windrad e.V.

Die vom apostolischen Nuntius unterschriebene Ehrenurkunde für 30 Jahre TaktwechselEin wahrlich unerwartetes Geschenk präsentiert im Verlauf seines Grußworts Monsignore Erwin Kuhn, der ehemalige Pfarrer des Heuchelhofs. Mit launigen Worten erzählt er von seinen Erlebnissen bei einer Wallfahrt und überreicht sodann eine Ehrenurkunde für 30 Jahre Taktwechsel.

"Ich wünsche, dass Ihre Band noch lange intakt bleibt - mit Gottes Segen, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, Apostolischer Nuntius in Deutschland" - angesichts dieser Signatur bleibt den Taktwechslern erst mal die Spucke weg und Pfr. Erwin Kuhn macht mit diesem "Kabinettstückchen" nicht nur die Absage des Diözesanbischofs wett,Pfr. Erwin Kuhn mit sondern hat auch die Lacher auf seiner Seite. Nicht einmal "Engel Susanne" vermag diesen Mann aufzuhalten...

Natürlich gibt es auch Musik! Jede Menge sogar, so dass aus der ursprünglich geplanten einen Stunde ganz schnell zwei Stunden Konzert werden. Dazwischen wird zur "Kollekte" für den Caritasladen in Würzburg aufgerufen. Geschäftsführer Matthias Fenger motiviert die Gäste erfolgreich, ihren Beitrag zur Unterstützung bedürftiger Mitmenschen zu leisten: 1.675,00 Euro kommen an diesem Abend durch Spenden zusammen.

Taktwechsel in Aktion: 30 Jahre Musik zwischen Aussaat und ErnteAm Ende des Konzerts gibt es reichlich Grund zu danken. Die Kinder und Angehörigen der Musiker/innen werden ebenso mit Rosen bedacht
wie die ehemaligen Mitmusiker/innen, die (fast) vollständig erschienen sind. Applaus für Moderator Frank Breitenstein und zum guten Schluss aufrichtige "standing ovations" für die Musiker bilden den Ausklang.

Danach ist im Windrad-Saal endlich Zeit und Raum für Feier und Begegnung. Viele Gäste waren von weither angereist und gaben Taktwechsel die Ehre - da gibt es jede Menge zu erzählen und auszutauschen. Echtes Guinness-Bier vom Fass und andere angenehme Begleiterscheinungen Taktwechsel dankt den Angehörigen und ehemaligen Musikern: ohne euch geht nichts!lassen bei Gespräch und blendend guter Laune
die Zeit wie im Flug vergehen. So ist es schon weit nach Mitternacht als
das Licht im "Windrad" ausgeht. Schließlich spielt Taktwechsel ja morgen früh schon wieder im Gottesdienst beim Herbstfest und der Feier von 15 Jahre Jugendbegegnungshaus Windrad.

 

© Fotos: Anna-Lena Simon; Josef Wilhelm

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. September 2010 um 19:41 Uhr
 
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