Von 1980 - Dezember 2013 hat die Würzburger Musikgruppe Taktwechsel inspirierte und inspirierende Musik gespielt.
"Himmlisch - erdig - unüberhörbar"
klingen ihre Lebens- und Glaubenslieder, die eine Brücke bauen zwischen dem alltäglichen Kram und der Tiefendimension des Lebens.
Hier erfährst du mehr über die Geschichte dieser Band. Willkommen!

Du bist gerade auf: auftakt im rhythmus der zeit
im rhythmus der zeit
Neues Jahr 2015 PDF Drucken E-Mail

»bleib unterwegs« - ein Jahr Brachzeit ging ins Land
Auch im Winter wächst das Brot: Prosit Neujahr!

„Auch im Winter wächst das Brot“ war ein Taktwechsel-Song auf der ersten offiziellen CD „aus der Reihe“, erschienen 1993, also vor gut 22 Jahren. P. Pirmin Hugger OSB reflektiert in seinem Text die Erfahrung, dass in den Brachzeiten der Natur unter der Erde bereits neues Leben heranreift, ohne dass dies äußerlich sichtbar ist. Das Foto der Rose im Winter, entstanden in der letzten Dezemberwoche des Jahres 2014, soll stellvertretend für die Erfahrung stehen, die vermutlich viele Besucher/innen unserer Webseite im Jahr 2014 gemacht haben: äußerlich Stillstand, keine Bewegung – man muss schon suchen gehen, um das Leben dahinter noch zu entdecken.

MSchneebedeckte Rosenblüteanche Fachgeschäfte verteilen Treuepunkte an Kund/inn/en, die kontinuierlich (zum Einkauf) vorbei kommen. Über ein Jahr ist es jetzt her, dass sich Taktwechsel von der öffentlichen Bühne verabschiedet hat – wer also jetzt noch auf dieser Webseite vorbeischaut, der/dem darf getrost ein echtes Interesse an der Musik von Taktwechsel attestiert und auch ein herzliches „Danke!“ zugesagt werden. Nehmt gerne dieses Foto als „Treuepunkt“ entgegen und zugleich die Versicherung, dass sich in 2015 auf dieser Seite wieder mehr „bewegen“ wird.

Für die meisten Taktwechsler/innen war dieses Jahr wichtig, um äußeren und inneren Abstand zu gewinnen von einem Engagement, das so lange Zeit den Lebensrhythmus mitgeprägt hat. Mehr oder eben weniger freiwillig haben wir dieses Abstand finden geschehen lassen. Für die Müllers entstand so Freiraum zum Hausbau, Susanne wäre - bedingt durch eine Rücken-OP und anschließende Reha - in diesem Jahr sowieso für längere Zeit ausgefallen und für viele andere Musikusse hat sich der Terminkalender einfach erst mal entspannt und positiv „gelichtet“.

Genauso einig wie über diesen positiven Effekt sind wir uns auch darüber, dass wir manchmal die gemeinsamen Proben und den Austausch und das Wissen umeinander vermissen. Manchmal. Denn auch da ist „Freiraum“ entstanden und Energie frei geworden, um andere Projekte anzugehen oder sich schlicht am Freiraum zu freuen.

So war eigentlich immer gute Stimmung, wenn wir uns dann mal getroffen haben, zum Beispiel bei unserem gemeinsamen Ausflug nach Miltenberg, wo wir Ende Mai Ottos alte „Heimat“ besucht haben und am Nachmittag zum Engelberg „gewallt“ sind.
Die Taktwechsel-Familien beim Eis schleckenAuf dem Foto fehlen Christian Heusinger und Hermann Simon, die aber beide mit unterwegs waren, so dass Taktwechsel wirklich „komplett“ vor Ort war (wenn auch ohne Instrumente). Wir haben zusammen Geburtstage gefeiert, zum Beispiel Klaus Simon 60ten mit einem großen Fest im Sommer im Spessart oder Georgs persönliches „(Aller-)Heiligen-Fest“ im November des Jahres. Claudia, Klaus und Georg sind noch immer bei den „Rock-my-Soul“-Tagungen höchst engagiert zugange, Georg ist mit „Blechschmitt“ und feinstem Bläsersound zugange, Christian groovt am Schlagzeug mit Jazz- und anderen Spontan-Ensembles, Klaus und Hermann haben im November mit „opusculum“ (Rock since 1971) das alte Pfarrheim in Kahl gerockt und auch sonst gilt für die Musiker/innen, dass niemand die Instrumente komplett aus der Hand gelegt hat – allerdings nicht immer öffentlich am Singen und Spielen ist.

„Auch im Winter wächst das Brot“ - es gibt auf diesen Seiten von Taktwechsel nach wie vor wertvolles zu entdecken, es sind noch immer alle CDs aus mehr als 30 Jahren Musikgeschichte lieferbar, in wenigen Tagen wird es einen gemeinsamen Taktwechsel „Neujahrsantrunk“ im Gut Heuchelhof geben und wer ab und zu mal hier vorbeischaut, der/die bleibt „auf dem Laufenden“!

Allen Freund/inn/en der Musik von Taktwechsel wünschen wir ein gesegnetes und erfülltes Neues Jahr: „du musst nur warten können wie das Land | und tiefer senken deines Schauens Lot | denn oben an des Himmels Rand | wacht immer noch ein guter Gott“.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. Oktober 2016 um 09:54 Uhr
 
Im Frühjahr 2014 PDF Drucken E-Mail

»bleib unterwegs« - auch nach dem Schluss-Akkord
Farbensuche im Frühling - nach dem Taktwechsel im Musikerleben

Wo fang ich an mit all den Dingen und Fragen, die das Herz bewegen, seit „Taktwechsel“ zum Jahresende 2013 nach 33 Jahren den Schlussakkord intoniert hat?

Collage aus AbschiedsgrüssenEs war ein ermutigender und überwältigender Abschied zugleich, den wir mit euch zusammen erleben durften. So viele persönliche und wirklich schöne Briefe, Päckchen und Abschiedsgrüße haben uns erreicht – da fange ich an mit einem ganz ehrlichen „Entschuldigung!“ bei allen, denen wir noch nicht persönlich geantwortet haben. Es gibt bei allen lang gefassten Entschlüssen dann eben doch auch einige Trauerarbeit zu leisten, eine innere Ambivalenz auszuhalten, die sich erst mit der Zeit wieder in Richtung „ja, es ist gut so!“ entwickelt. Alles braucht seine Zeit und ein langjähriges Werk abzuschließen ist keine einmalige Angelegenheit. Aufräumarbeiten sind nicht nur auf der Autobahn oft mit „Stau“ verbunden.

Was Wunder, wenn uns z.B. Briefe erreichen wie diese:

„Ich möchte von Herzen DANKE sagen für eure Musik, für die Lieder, die mich über Jahre begleitet haben … für eure Kreativität und euren Mut, vom Gott unseres Lebens zu singen für mehr Lebenssinn und Menschlichkeit.“ -
„Nach eurem wunderbaren Abschlusskonzert habe ich zu zwei Liedern Bilder gemalt. Besonders das „Sammle mich“ hat mich eine ganze Weile beschäftigt – ich habe das Bild dann nachts um 1 Uhr gefertigt.“ -
„Immer wieder erreicht mich ein Gruß von Taktwechsel und ich spüre, wie diese Musik weiterhin in mir lebt und tanzt. Manchmal tanze ich am Abend auf meinem Zimmer und schlafe dann fröhlich ein! Inzwischen habe ich die 80 längst überschritten …“ -

„Ich danke herzlich für die Musik und die Inspiration von Taktwechsel und wünsche jede Menge Neugier für das, was jetzt kommt: hinter Horizont geht’s weiter!“ -
„Sniff“ - da kommen Erinnerungen auf! Mit Taktwechsel gibt es natürlich auch „Knasterinnerungen“. In meiner JVA-Zeit seid ihr zwei Mal aufgetreten, das waren sehr aufregende Geschichten, so um 1990/95 rum.“  -
„Bevor die Woche im Sauseschritt beginnt: Euer Konzert hat mir gutgetan! Es war eindrucksvoll, eurer Entwicklung nochmal nachzuspüren. Eine wundervolle Musik!!!  Gott sei Dank gibt´s die CD´s.“

Ein Auch Aufklärung über das „Maß aller Dinge“ wurde uns zuteil. Aus Jockgrim kam vom dortigen Chor ein ganzes Paket mit herzlichen Grüßen und 9 Original „Pälzer Schoppe“ Gläsern bei den Taktwechslern an und weckte fast wehmütige Erinnerungen an wunderschöne Begegnungen.

Ein ganz besonderes Dankschreiben erreichte uns dann erst vor wenigen Tagen. Ursula Kräutler leitete uns ein Dankschreiben von Dom Erwin aus Brasilien weiter. Diesen Dank teilen wir natürlich mit all den Spender/inne/n, die beim Abschlusskonzert sehr großherzig die Arbeit dieses Bischofs unterstützt haben. Und hier das Dankschreiben:

Liebe Freunde von „Taktwechsel“.

„Geschwisterliches Teilen, Solidarität und Partnerschaft sind Ausdruck der Liebe, die Gott gefällt.“ Das Volk Gottes am Xingu ist arm. Für unsere Pastoralarbeit und sozialen Initiativen ist deshalb das geschwisterliche Teilen der Menschen in Europa unverzichtbar.
Dankbrief von Bischof KräutlerWenn eine Mutter Lebensmittel für ihre Kinder benötigt, einem Schwerkranken das Geld für Medizin fehlt, ein Obdachloser vorübergehend Unterkunft sucht, Hochwasser Häuser und Ernten zerstört,...... dann ist Soforthilfe gefragt.
Daneben gibt es zahlreiche mittel-und langfristige Initiativen, die finanziellen Beistand erfordern, zum Beispiel die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen an unseren Schulen. Eine gute, fundierte Schulbildung eröffnet ihnen für Ihren Lebensweg Perspektiven und Chancen. Zudem erhalten sie an unseren Schulen oft die einzige warme Mahlzeit am Tag.
Der Bau von Belo Monte stellt uns zusätzlich vor riesengroße Herausforderungen, weil der Zuzug nach Altamira ungebrochen anhält und die Infrastruktur nicht vorhanden ist. Alle diese Kosten können wir nur bewältigen, wenn Menschen bereit sind, zu teilen.
Im Namen der Menschen am Xingu ein herzliches „Vergelt’s Gott für eure Solidarität und die Spende von € 2000.- anl. des Abschiedskonzertes.

Erwin Kräutler, Bischof vom Xingu (www.domerwin.com)

Inzwischen ist der Taktwechsel-Bandkeller auf- und zum guten Teil auch ausgeräumt. Einen ganzen Samstag haben die Musikusse dafür investiert und einen ganzen Bandbus voll Altpapier und Sperrmüll zur Sammelstelle gebracht. Es gab dabei wehmütige Abschiede, hitzige Diskussionen über „aufheben oder nicht aufheben“, in jedem Fall überraschende „Fundstücke“ und so wird unser CD-Vorrat so schnell nicht ausgehen. Einige „Raritäten“ aus dem Technik-Bereich werden wir demnächst auf dieser Seite auch mal zum Verkauf anbieten. Wäre unser Webmeister nicht gerade in den kommunalen Wahlkampf verwickelt, wäre vielleicht auch schon der Umbau der Seite in Angriff genommen worden. Andererseits ist gerade dies eine Erleichterung, dass der Druck, ständig „up to date“ sein zu müssen, Stück für Stück abflaut und erst mal einen Frei-Raum ermöglicht. Das tut gut und ich bin sicher, dass die Besucher/innen dieser Seite auch dafür viel Verständnis haben.

Bild „Farbensuche“ ist der Titel eines Bildes, das meine Frau gemalt und mir als Kalenderblatt für den Monat März zugedacht hat. Früher als gewohnt ist in diesem Jahr die Frühlingssonne gekommen und die Natur treibt schon mächtig Knospen. Für die Taktwechsler ist ein Samstag im Mai der nächste „Sammle mich“-Punkt. Wir wollen ein Stück Weg miteinander gehen und uns Zeit nehmen, um einander von den „Lebensfarben“ zu erzählen, die sich gerade am Horizont abzeichnen. Spätestens dann wird es auch hier auf dieser Seite wieder „Neues“ zu berichten geben. Schaut doch einfach immer wieder mal vorbei – und gerne könnt ihr uns weiterhin schreiben (und gerne auch Cds bestellen!)

Bleibt unterwegs!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. März 2014 um 21:50 Uhr
 
Weihnachten und Jahreswechsel 2013-14 PDF Drucken E-Mail

»bleib unterwegs« - auch nach dem Schluss-Akkord
Frohe Weihnachten und viel Segen im Kommenden!

Mit einem Gedicht von Heinrich Joe Balling, das er uns zum "Schlussakkord" von Taktwechsel gewidmet hat, wünschen wir "Ex-Taktwechsler" allen Liebhaber/inne/n unserer Musik ein frohes Weihnachtsfest und viel Segen und Zuversicht für das Neue Jahr 2014.

Nochmals vielen Dank für alle ermutigenden Zuschriften und Geschenke, die uns von nah und fern erreicht haben. Ihr seid einfach tolle Fans! Im Januar 2014 berichten wir an dieser Stelle ausführlich vom letzten Konzert und den Rückmeldungen und Kommentaren zum Schlussakkord von Taktwechsel nach 33 Jahren Bandgeschichte. Schaut einfach wieder vorbei und bleibt unterwegs!

Taktwechselkonzert - die Congas im Bühnenlicht und dazu ein Gedicht

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Dezember 2013 um 15:51 Uhr
 
Das Neueste im Dezember 2013 PDF Drucken E-Mail

»bleib unterwegs« - auch nach dem Schluss-Akkord
Einen Stern setzen - erste Eindrücke vom Taktwechsel-Schlussakkord

Eigentlich ist es noch viel zu früh, um angemessen über das beim Taktwechsel-Abschiedskonzert am Samstag, 07. Dezember 2013 in der Scheunenkirche St. Hedwig Erlebte zu berichten. So viele überwältigende Erfahrungen und Eindrücke wollen erst einmal in Ruhe betrachtet und "verdaut" werden. Andererseits zeigen die Besucherzahlen der Webseite in diesen Tagen deutlich das große Interesse und deshalb sollen an dieser Stelle ein paar erste Eindrücke und Bilder Platz finden.

Viel schöner hätte - aus meiner Sicht - das Abschiedskonzert der Taktwechsler nicht gestaltet werden können. Das gilt sowohl von Seiten der Musiker/innen als auch des Publikums. Aus nah und fern (über 300 km weit) waren viele viele Freundinnen und Freunde der Band und ihrer Musik gekommen und füllten die Kirche bis auf den letzten Platz (über 300 Stühle waren gestellt worden).

Taktwechsel - (fast) alle Musiker aus 33 Jahren[Bild-Info: Zum guten Schluss! Alle anwesenden aktiven und ehemaligen Taktwechsel-Musiker/innen von links nach rechts: Otto Jockel, ehemaliger Schlagzeuger und Live-Techniker | Josef Wilhelm, Tontechnik, schon immer verantwortlich für den guten Sound | Georg Leitner, spielt Keyboards, Tuba, Bass und Gitarre, dirigiert auch gerne | Monika Dallmöller, ehemals Keyboard und Gesang | Volker Tesar, langjähriger ehemaliger Bassist | Klaus Simon, Klavier, Keyboard und musikalischer "Kopf" der Band | Claudia Simon, Gesang, Congas & Percussion, Tanz | Susanne Wilhelm, Gesang, Flöte und Gitarre, Percussion | Andreas Müller, Bass & Akkordeon, Bühnenlicht | Christian Heusinger, Schlagzeug | Ute Berger, ehemals Keyboard, Querflöte und Gesang | Hermann Simon, Gitarren, Flöten (manchmal Saxophon) und Gesang, Management seit 2003 | Auf dem "Familien"-Bild fehlen: Eva Bracharz-Streib, Gabi Klein und Hildegard Englert - alle drei ehemalige Sängerinnen bei Taktwechsel]

"Einen Stern setzen" hatten Susanne und Hermann in ihrer Begrüßung, stellvertretend für die ganze Band, als Motto über das letzte Konzert nach 33 gemeinsamen Jahren als Taktwechsel gestellt. Und es waren funkelnde Lieder-Sterne, die in einem dreistündigen Konzert ihre Lichtkraft entfaltet haben. Die spürbare Mischung aus Spielfreude und Stolz auf die entstandenen, authentischen Lieder, natürlich auch gepaart mit einer Prise Wehmut und zugleich viel Dankbarkeit, fand schnell Resonanz im Publikum, das mit hoher Aufmerksamkeit und reichlich Applaus auf seine Weise antwortete. Die Bilder und Gesichter sprechen da für sich.

Gertrud Prem, Tanzpädagogoin aus MünchenGertrud Prem, langjährige "Taktwechsel-Verbündete" und Tanzpädagogin aus München, leitete als Abschluss des ersten Konzertteils motivierend und einladend zugleich einen liturgischen Tanz an. Ohne dass es eigens so geplant gewesen wäre, kam diesem Tanz - aus meiner Sicht - eine hohe Symbolkraft zu. In der voll "besetzten" Kirche war nämlich eigentlich gar kein Platz für einen Tanz gegeben. Dass es trotzdem gelang, sich mit vereinten Kräften in Bewegung zu setzen, der aufkeimenden Freude Raum und Ausdruck zu geben, auf engstem Raum die Schritte so zu setzen, dass man sich aufeinander einschwingen und einlassen kann - eine bleibende und ermutigende Erfahrung dieses Abends.

Das Publikum - mit grosser Freude am TanzenEine weitere große Ermutigung war auch die solidarische Unterstützung des Publikums für die Aktivitäten von Bischof Erwin Kräutler in Brasilien (http://www.domerwin.com/). Bischof Kräutler ist bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz für den Lebensraum der indigenen Völker in seiner Diözese und darüber hinaus. Taktwechsel hat seit einem gemeinsamen Auftritt mit Bischof Kräutler vor etlichen Jahren beim Katholikentag in Karlsruhe und dann vor zwei Jahren auch bei seinem Besuch in Würzburg immer wieder aufmerksam das Engagement von Erwin Kräutler verfolgt und unterstützt. Insgesamt 1.600,00 Euro haben die Konzertbesucher an diesem Abend gespendet und Taktwechsel verbürgt sich - samt einer "Aufstockung" dieser Summe aus den Reihen der Band - für die korrekte Weiterleitung an den Bischof, der sich mutig aus dem Geist des Evangeliums in die Tagespolitik einmischt (http://plattformbelomonte.blogspot.de/).

Ein Blick ins Publikum - eine voll besetzte KircheMutige Worte fand auch Klaus in seinem Abschluss-Statement am Ende des Konzerts, in dem er die Gäste aufrief, weiterhin engagiert für eine menschenfreundliche und evangeliumsgemäße Kirche im Sinn des 2. Vatikanischen Konzils einzutreten und sich durch klerikale und restaurative Tendenzen nicht entmutigen zu lassen, sondern den eigenen Platz einzunehmen und die persönliche Berufung zu leben.

Eine gute Stunde später als gedacht, war dann, im Anschluss an das Konzert, Zeit für Begegnung und Austausch im benachbarten Jugendhaus Windrad. Der Saal platzte fast aus allen Nähten, aber es wollten einfach viele mit den Musiker/innen auf einen wunderbaren Abend und eine erfolgreiche gemeinsame 33-jährige Geschichte anstoßen. Josef Wilhelm, aus dessen Fotos auch die erste Bildergalerie zum Abschiedskonzert hier zusammengestellt wurde, hatte eine feine Auswahl aus den "alten Taktwechsel-Zeiten" zusammengestellt, bei deren Betrachten manches "Aah" und "Ooh" samt zugehörigen Lachern und "Oh, nein, bist du das wirklich?" zu vernehmen war.

Die Gäste beim Feste! Zeit für Begegnung und Ausklang des AbendsUm 3.00 Uhr morgens wurde dann auch das Licht im Saal gelöscht. Dank der freundlichen Unterstützung durch den Windrad e.V. war die Übernachtung im Jugendhaus gesichert und nach der Stärkung beim gemeinsamen Frühstück ging es dann auch gemeinsam an die "Aufräum-Arbeiten".

Nicht versäumt werden soll an dieser Stelle ein großes »DANKESCHÖN!« an Alfred Kraus, den Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Josef & St. Sebastian Würzburg, der uns Taktwechsler auf jede Weise unterstützt (hat), nicht nur durch die unentgeltliche Nutzung der Kirche St. Hedwig für diesen "Schluss-Akkord".

Weitere Grußadressen, Eindrücke und Rückmeldungen zu gegebener Zeit hier an dieser Stelle. Wir brauchen jetzt erst mal ein wenig Zeit zum "Verarbeiten" und natürlich auch, um die "Sterne" dieser adventlichen Tage bewusst mit zu erleben. Wir wünschen euch und Ihnen allen, was wir über viele Jahre gesungen haben:
"Aus dem Himmel eine Erde machen - aus der Erde einen Himmel, wo jeder aus seiner Lichtkraft einen Stern ziehen kann".

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Dezember 2013 um 15:35 Uhr
 
Aktuell im Dezember 2013 PDF Drucken E-Mail

»bleib unterwegs« - die Taktwechsel-Tour 2013
Jetzt kommt das Finale - Taktwechsel spielt den "Schlussakkord"

Mit einer grundlegenden Zuversicht für ein gelungenes Abschieds-Konzert und "in Erwartung" schreibe ich an diesem ersten Adventsonntag den vorerst letzten Beitrag für die Webseite von Taktwechsel. Und das ist dann schon ein ganz eigenes Gefühl nach so vielen Jahren (fast) monatlicher Beiträge, was gerade "aktuell" läuft bei der Band.

Taktwechsel-LogoGestern hat die ganze Taktwechsel-Crew etliche Stunden im Bandkeller damit verbracht, die letzten Vorbereitungen für das "Finale" am kommenden Samstag, 07. Dezember 2013 - 20.00 Uhr in der Scheunenkirche St. Hedwig, Berner Str. 29, 97084 Würzburg abzusprechen und Überlegungen für die dann folgenden Wochen und Aufgaben anzustellen. Der Countdown für das Finale läuft! Auf die Konzertbesucher/innen wartet in jedem Fall ein wunderbares Programm!

Viele Freund/innen der Musik von Taktwechsel haben in den letzten Wochen unseren Entschluss, das Projekt Taktwechsel zu beenden, kommentiert und Grüße und Solidaritätsadressen geschickt. Immer stand das Bedauern im Vordergrund, aber durchaus auch Verständnis und vor allem viel Lob für eine langjährige engagierte Arbeit waren zu hören. An dieser Stelle jetzt schon mal ein dickes "DANKE!" an alle, die sich gemeldet und uns zum Abschied geschrieben haben oder das noch tun wollen.

Natürlich werden wir hier auf der Seite auch über das Abschluss-Konzert berichten und die Webseite wird auch nicht sofort nach dem offiziellen Ende der Band abgeschaltet werden. So können in jedem Fall auch weiterhin CDs und Informationen über das Kontaktformular angefordert werden. Sukzessive werden wir aber die Seite "verschlanken" und einige überflüssig gewordene Bereiche entfernen. Wer aber auch weiterhin hier vorbei schaut, weiß dann entsprechend "Bescheid".

Taktwechsel - hört auf und bleibt doch unterwegs!Am Samstag Abend gibt es in zwei Sets - mit einer kleinen Pause dazwischen - eine "Retrospektive" über 33 Jahre Taktwechsel-Songs, aber auch adventliche und aktuelle Lieder. Weil die Musik im Vordergrund stehen soll, gibt es - anders als beim Jubiläum in 2010 - keine offiziellen Reden oder Grußadressen. Unmittelbar nach dem Konzert ist dann im benachbarten Jugendbegeg-nungshaus "Windrad" Zeit für einen Umtrunk und Begegnung mit den MusikerInnen von Taktwechsel. Vorweihnachtliche Wichtel und solche, die es werden wollen, dürfen sich auf Sonderpreise für Taktwechsel-CDs und andere Materialien aus dem Taktwechsel-Fundus freuen. Außerdem gibt es sogar noch eine Premiere beim Finale: die Taktwechsler haben den "Arbeitsbericht" der "Bleib-unterwegs-Tour" fertig gestellt und die "Silberscheibe" mit den definitiv zehn neuesten und letzten Taktwechsel-Songs wird vorerst exklusiv an diesem Abend erhältlich sein.

Taktwechsel - Blick zurück mit einem LächelnBleiben mir zwei Hinweise in Sachen FAQ.
Erstens: der Eintritt für das Abschieds-Konzert von Taktwechsel ist frei. Es gibt aber keine Platzreservierungen - rechtzeitig da sein lohnt sich also!
Zweitens: die Kirche St. Hedwig ist Bestandteil des alten "Gut Heuchelhof", Berner Straße 25-33; man kann sie von Würzburg-Stadt aus sehr gut mit der Straßenbahnlinie 5 (Fahrtrichtung Rottenbauer-Heuchelhof) erreichen und steigt am besten an der Haltestelle "Madrider Ring" aus. Von dort sind es über den Moskauer Ring ca. 3 Min. Fußweg bis zum Gutshof, die Kirche ist am Windrad auf dem Dach leicht zu identifizieren.

Wir Taktwechsel-Musiker/innen freuen uns auf euch und ein schönes Abschlusskonzert. Möge der "Stern des Advent" uns Richtung und Aussicht bleiben! Herzlich willkommen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. Dezember 2013 um 20:24 Uhr
 
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